ObjektnummerBEN.B 1970/8
Potpourri-Vase mit Teniersszene
KurztitelPotpourri-Vase mit Teniersszene
älterer TitelPotpourri-Vase mit Teniers-Szene
ObjektbezeichnungVase
Hersteller*in
Porzellanmanufaktur Frankenthal
(1755-1799)
Datierung1771
Material/TechnikPorzellan, mit Muffelfarben bemalt, Vergoldung
MaßeHöhe: 18,5 cm
Höhe (o. Deckel): 13,5 cm
Durchmesser (max): 12,4 cm
Durchmesser (max) (Deckel): 8,5 cm
Höhe (Deckel): 6,5 cm
BeschreibungUrnenförmige Potpourri-Vase mit rundem, eingezogenem Fuß, zwei verschlungenen Asthenkeln und dreiteilig gestuftem Deckel. Im unteren Teil zeigt der Deckel ovale Öffnungen, deren Rahmungen sich mit den dazwischen angeordneten größeren Ovalfeldern zu einem fortlaufenden Relieffries verbinden. Im mittleren Teil sitzen die ovalen Öffnungen in fransig auslaufende Blattspitzen. Den Abschluss des Deckels bildet ein kuppelförmiger Teil, der durch eine Kugel in Form einer von Blättern umgebenen geschlossenen Blüte bekrönt wird. Höhe (o. Deckel): 13,5 cm
Durchmesser (max): 12,4 cm
Durchmesser (max) (Deckel): 8,5 cm
Höhe (Deckel): 6,5 cm
Der bauchige, von einer umlaufenden Blattmanschette gestützte Vasenkörper zeigt auf der Vorderseite ein großes, von einem goldenen Flechtband-Ornament gerahmtes Bildfeld mit einer Teniersszene. Dargestellt sind insgesamt sieben bäuerliche Figuren, die sich im Inneren eines Hauses um einen Tisch gruppieren. Die Bauern sind altertümlich gekleidet, rauchen Pfeife oder trinken. Sie blicken mit Interesse zu einem Mann, der im Vordergrund sitzt und einen Brief vorliest. Als Vorlage diente der Stich "L'École du bon goust" aus dem Jahr 1735 von Jacques-Philippe Le Bas (1707–1783) nach einem Gemälde von David Teniers dem Jüngeren (1610–1690).
Auf der Rückseite des Vasenkörpers ist ein Blumenarrangement dargestellt, das von mehreren kleinen Streublumen umsäumt ist. Auch der Vasensockel ist mit Streublumen geschmückt. Alle plastischen Ornamente und Profile werden durch Vergoldungen akzentuiert.
Bearbeiterin: Lea Pawelzik
Klassifikation(en)
Herstellungsort
Copyright DigitalisatFoto: Walter Klein, Jochen Stapel
AusstellungsgeschichteDie Kunst Porcelain zu machen, Erkenbert-Mus. Frankenthal, 20.05.05 - 18.09.05
PublikationenMarkowitz, Irene: Frankenthaler Porzellan in Schloß Benrath. Geschirre und Gefäße (Stadtgeschichtliches Museum Düsseldorf. Schloß Benrath, Bildheft 4), Düsseldorf 1989, Nr. 31; Die Kunst Porcelain zu machen. Frankenthaler Porzellan 1755–1800, hg. von Edgar J. Hürkey, Frankenthal 2005 S. 157;
Stiftung Schloss und Park Benrath (Hg.): Höfische Kostbarkeiten aus der Frankenthaler Porzellan-Manufaktur in der Sammlung von Schloss Benrath, Wettin 2010, S. 149.
In Sammlung(en)
Institution
Stiftung Schloss und Park Benrath
Abteilung
Museum Corps de Logis
Stempel/ZeichenBlaumarke: CT (Ligiert) mit Kurhut, 71
Ritzmarke HZ
Position: Auf der Unterseite hoch im Vasenfuß
Porzellanmanufaktur Frankenthal
1775