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Adolph Schroedter (Künstler*in), Mephistopheles in Auerbachs Keller zu Goethes "Faust" (unvollendet), nach 1848
Mephistopheles in Auerbachs Keller zu Goethes "Faust" (unvollendet)
Mephistopheles in Auerbachs Keller zu Goethes "Faust" (unvollendet)
Kunstpalast - Horst Kolberg - ARTOTHEK
Objektnummermkp M 2009-2

Mephistopheles in Auerbachs Keller zu Goethes "Faust" (unvollendet)

TitelMephistopheles in Auerbach's Cellar from Goethe's "Faust" (unfinished)
ObjektbezeichnungGemälde
Künstler*in (DE, 1805 - 1875)
Datierungnach 1848
Material/TechnikÖl über Feder in Schwarz und Tempera [?], über Quadrierung in Blei, auf Leinwand
MaßeMaße ohne Rahmen: 90,2 × 119,5 cm
Maße mit Rahmen: 98,5 × 127,7 × 5,5 cm
BeschreibungMephisto, der Teufel, führt den Titelhelden Faust in Goethes berühmter Tragödie in eine Studentenkneipe, um ihn vom rechten Weg abzubringen. Er sagt zu Faust, er solle sehen, „wie leicht sich’s leben lässt. Dem Volke hier ist jeder Tag ein Fest.“ Der lange in Düsseldorf tätige Adolph Schroedter richtete sein Augenmerk auf die feiernden Studenten. Das ausgeführte Gemälde ist heute verschollen, doch diese unvollendete Fassung blieb erhalten und zeigt, wie Schroedter vorzeichnete. Ein Gitternetz half ihm dabei, das Motiv von dem bereits fertiggestellten Gemälde oder einer Vorzeichnung zu übertragen.
Klassifikation(en)
Copyright DigitalisatKunstpalast - Horst Kolberg - ARTOTHEK
Ausstellungsgeschichte2009/2010, Städt. Galerie, Karlsruhe, Adolph Schroedter. Von Düsseldorf nach Karlsruhe
2011, Museum Kunstpalast, Düsseldorf, Die Düsseldorfer Malerschule und ihre internationale Ausstrahlung
2021, Wallraff-Richartz Museum, Köln, Entdeckt! Maltechniken von Martini bis Monet
Nov. 2023, Kunstpalast, Düsseldorf, Dauerausstellung
Literatur/QuellenWolfgang Müller v. Königswinter, Düsseldorfer Künstler aus den letzten fünfundzwanzig Jahren. Kunstgeschichtliche Briefe, Leipzig 1854 (zum fertigen Gemälde)
(nicht bei Boetticher, II/2, Nr. 41 wohl die 1848 dat. Erstfassung ?)
Friedrich Schaarschmidt, Zur Geschichte der Düsseldorfer Kunst insbesondere im 19. Jahrhundert, Düsseldorf 1902, S. 159 f. Abb. Nachstich
Kruse 1943, S. 14, Kat. Nr. 32.3 ( Replik, Slg. Schroedter Talheim)
Neues aus Düsseldorfer Kulturinstituten 1977/78, S. 71 Abb. (im RZ)
Dröstel/Gerlach, NietenGabenKunst, S. 42 (Mezzotinto v. Lüderitz)
"Adolph Schroedter", Ausst.-Kat., Städtische Galerie Karlsruhe, Karlsruhe 2009, Städtische Galerie, Kat. Nr. 67, Abb. S. 76
Ausst.-Kat., Düsseldorf 2011, Bd. 1, S. 409
Ausst.-Kat., Köln 2021, S. 225f, Abb. 151, S. 126

Institution Kunstpalast
Eigentümer/DanksagungKunstpalast, Düsseldorf
ProvenienzSpätestens ab 1875 Nachlass des Künstlers; o.D. Sammlung Ernestine Adeline Gertrud Schroedter (Kiel 5.7.1879 - 2.4.1973), Enkelin des Künstlers, Schloss Talheim, Heilbronn, erworben im Erbgang; ab ca. 1952 Dauerleihgabe zu Studienzwecken im Restaurierungszentrum der Stadt Düsseldorf, überlassen von Vorgenannter; 1973 an die Nichten der Vorgenannten, Heilbronn und Seeon, erworben im Erbgang; 1984 Galerie Paffrath, Düsseldorf, erworben von Vorgenannten für das Kunstmuseum Düsseldorf (heute Kunstpalast); 30.10.2009 angekauft von der Galerie Paffrath
Fischer auf Rügen
Adolph Schroedter
1830
Adolf Schroedter (1805-1875)
Henry Ritter
Dezember 1844
Autographensammlung
Christian Friedrich Gille
o. D.
Programmheft Ballett am Rhein - b.08
Deutsche Oper am Rhein
2011
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Unbekannt
Um 1890
Faust von Johann Wolfgang von Goethe (Papiertheaterbogen)
Winckelmann & Söhne
ca./ c. 1850
Sex-a-gon IV
Winfred Gaul
1967
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