Jan Novák
- Jan Novák
1921 - 1984
GeschlechtMännlich
BerufKomponist
Durch seine liberale Haltung geriet Novák in Konflikt mit dem kommunistischen Regime (vorübergehender Ausschluss vom tschechoslowakischen Komponistenverband 1961; Entzug staatlicher Aufträge). Nach der Niederschlagung des Prager Frühlings im Sommer 1968 kehrte er von einer Auslandsreise nicht in die Tschechoslowakei zurück. Mit seiner Familie ließ er sich nach einer Zwischenstation in Aarhus (Dänemark) 1970 in Rovereto (Italien) nieder, wo er für drei Jahre als Klavierlehrer an der städtischen Musikschule tätig war. In Rovereto pflegte Novák vor allem auch Kontakt zu Liebhabern des Lateinischen, das seit den ausgehenden 1950er-Jahren einen der Schwerpunkte seines kompositorischen Schaffens darstellte. Daneben dichtete Novák auch selbst in lateinischer Sprache. Er gründete den Chor "Voces Latinae", der sich insbesondere der profanen lateinischen Chorliteratur widmete, und veranstaltete in Rovereto 1972 die Musikfestspiele "Feriae Latinae". Novák verließ mit seiner Familie 1977 Rovereto und lebte bis zu seinem Tod als freischaffender Komponist in Neu-Ulm. Zuletzt hatte er einen Lehrauftrag an der Stuttgarter Musikhochschule inne.
Quelle und weiterführende Informationen: http://de.wikipedia.org/wiki/Jan_Nov%C3%A1k [Stand: Juni 2012]
SterbeortNeu-Ulm
GeburtsortNová Ríše, Mähren
GND-Nummer119357305
VIAF-Nummer2736718
Füssen um 1480/85 - um 1559 Kaufbeueren
Nationalität: BRD
1945 - 1982