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ObjektnummerFM.Film.20604

ROSA LUXEMBURG

Regie (geboren 1942)
Drehbuch (geboren 1942)
Fachliche Beratung
Fachliche Beratung (DE, 1907 - 2009)
Datierung1985
Beschreibung"Nur aus Versehen im Strudel der Weltgeschichte kreisend, eigentlich aber zum Gänsehüten geboren .. " - Rosa Luxemburg, die Revolutionärin, wünscht sich manchmal, nur Frau zu sein und ein ganz normales, ruhiges Leben zu führen. Von Deutschland aus greift sie um die Jahrhundertwende in das politische Geschehen ein, - als Journalistin, als Rednerin, als Verfasserin theoretischer Schriften für einen humanen Sozialismus. Die dreifache Außenseiterin, als Frau, als Jüdin, als polnische Ausländerin, macht Karriere in der deutschen sozialdemokratischen Partei. Aber die Radikalität ihrer politischen Ansichten wird den Genossen bald unbequem. Die Friedenskämpferin Rosa Luxemburg paßt 1914 nicht mehr in das Parteikonzept. Unbeirrt geht die Revolutionärin ihren Weg und dafür oft ins Gefängnis. Ebenso konsequent verhält sie sich in ihren Freundschafts- und Liebesbeziehungen. Sich von ihrem Geliebten Leo Jogiches zu trennen, der sie betrogen hat, schmerzt sie umsomehr, weil sie damit auch ihren Wunschtraum von einem Leben zu zweit aufgibt. Ein "Glück im Winkel" findet die Natur- und Tierfreundin auch in der Gefängniszelle. Körperlich geschwächt, doch heiter und geduldig, übersteht sie die lange Haft - 40 von 52 Kriegsmonaten. Als sie am 9. November 1918 entlassen wird, hat sie noch zwei Monate zu leben und zu kämpfen an der Seite von Karl Liebknecht. Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht, die Symbolfiguren der Revolution, werden am 15. Januar 1919 von einem Sonderkommando der Reichswehr brutal ermordet. aus: Presseheft
(Quelle: Filmmuseum Düsseldorf)

"Leben und Sterben der Sozialistin und Pazifistin Rosa Luxemburg (1870 - 1919). Die behutsame und gefühlsstarke Frauenbiografie legt das Augenmerk weniger auf historische Vollständigkeit, nähert sich vielmehr in erster Linie den persönlichen inneren Beweggründen politischen Handelns. Einfühlsam in Inszenierung, Spiel und Fotografie, überzeugt der Film inhaltlich als Besinnung auf Zivilcourage, unbestechliche politische Moral sowie auf den Mut zu utopischem Denken."
(fd, Band O - R, S. 4673)
Klassifikation(en)
Produktionsland
FilmgenreBiographie
Abteilung FM Filme
Programmheft zu "Der Graf von Luxemburg" von Franz Lehár. Premiere an der Deutschen Oper am Rhe ...
Deutsche Oper am Rhein
2016
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Maxim Gorki
28.02.1993 (1992/1993)
Objekttyp Inszenierung
Eric-Emmanuel Schmitt
21.10.2009 (2009/2010)
Nachlassbibliotheken
Rolf Dieter Brinkmann
2000-2001
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Isaak Babel
15.06.1975 (1974/1975)
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Jean Cau
1964
Bert Gerresheim, St.-Josef-Skulptur, 1990
Bert Gerresheim
1.5.1990 (Aufstellung)
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Rosa von Praunheim
2012
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