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ObjektnummerFM.Film.3568

BRONENOSETS POTYOMKIN

Sonstiger TitelBronenosez Potjomkin
Titel DeutschPanzerkreuzer Potemkin
Titel EnglischBattleship Potemkin
Sonstiger TitelCuirassé Potemkine, Le (Frankreich)
Datierung1925
BeschreibungKurzkritik
Eisensteins berühmter Film, hergestellt zum 20. Jahrestag der Meuterei auf dem zaristischen Kriegsschiff vor dem Hafen von Odessa am 14.6.1905 und nach den klassischen Prinzipien der Tragödie in fünf Akte gegliedert: "Menschen und Maden", "Tragödie auf dem Schiff", "Ein Toter ruft auf", "Die Treppe von Odessa", "Begegnung mit dem Geschwader". Eine bis dahin unbekannte Rhythmik und Dynamik des Schnitts macht den Revolutionsfilm zu einem besonders eindringlichen Werk, das die Herrschenden und Beherrschten polemisch kontrastiert und den Zuschauer über den Weg der Emotionen zu politischen Erkenntnissen führen will. Nicht nur filmhistorisch, sondern auch als Lehrstück für filmische Agitation interessant. (Seit 1986 liegt der Film in einer vom Münchner Filmmuseum bearbeiteten authentischen Fassung vor, die nicht nur die originale Szenenfolge und den historischen Wortlaut der Zwischentitel in ihrer ursprünglichen Formgebung wiederherstellte, sondern auch die leitmotivisch wiederkehrende Revolutionsflagge rot kolorierte; die seit 1930 als verschollen geltende Musik von Edmund Meisel wurde hierfür von dem Düsseldorfer Dirigenten und Komponisten Mark Andreas an Hand eines aufgefundenen Klavierauszugs rekonstruiert.) - Ab 16.
(fd / cinOmat)

Mit BRONENOSEZ POTJOMKIN gelang es Eisenstein,in wenigen Begebenheiten dem Aufstand auf dem Kreuzer, der Demonstration der Bevölkerung und dem Massaker auf der Treppe - nicht nur die Aufstandsbewegung von 1905, sondern das Drama der Revolution und ihres Zusammenpralls mit den etablierten Mächten auf seinen klassischen Ausdruck zu bringen PANZERKREUZER POTEMKIN ist in Form einer Chronik gestaltet, die die Ereignisse unmittelbar, unter Wahrung der Einheit von Zeit und Raum, widerspiegelt. Zugleich besitzt diese Chronik auch die genau berechnete Form einer fünfaktigen Tragödie. Eisenstein selbst charakterisiert den Inhalt der fünf Akte- die jeweils eigene Titel tragen - folgendermaßen: 1. Akt: Menschen und Maden. - Exposition der Handlung. Die Lage auf dem Panzerkreuzer. Madiges Fleisch. Erregung unter den Matrosen. 2. Akt: Das Drama auf dem Schiff - "Alle -Mann an Deck!" Die Weigerung der Matrosen, die Suppe mit dem madigen Fleisch zu essen. Die Szene mit der Zeltbahn. "Brüder!" Die Weigerung zu schießen. Der Aufstand. Die Abrechnung mit den Offizieren. 3. Akt: Ein Toter ruft auf. - Nebel. Die Leiche Wakulintschuks im odessaer Hafen. Tränen über den Toten. Demonstration der Aufständischen. Die rote Fahne wird gehißt. 4. Akt: Die odessaer Hafentreppe. - Verbrüderung zwischen Festland und Panzerkreuzer. Boote mit Lebensmitteln. Das Blutbad auf der Hafentreppe. Die Salve vom Panzerkreuzer auf den "Generalstab". 5. Akt: Begegnung mit dem Geschwader. - Die Nacht gespannter Erwartung. Die Begegnung. Die Maschinen, "Brüder!" Die Weigerung. des Geschwaders zu schießen. Der Panzerkreuzer fährt siegreich durch das Geschwader.
(Quelle: Filmmuseum Düsseldorf)
Klassifikation(en)
Produktionsland
Abteilung FM Filme
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Johann Strauß
21.04.2016 (2015/2016)
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Johann Strauß
17.10.2009 (2009/2010)
Programmheft zu "Jalta" von Lucas Svensson. Düsseldorf, 21.9.2013 (2013/2014).
Lucas Svensson
21.09.2013 (2013/2014)
Objekttyp Inszenierung
Leos Janácek
19.06.1986 (1985/1986)
Programmheft "Eugen Onegin" von Peter I. Tschaikowsky. Premiere am 3.12.2004 an der Deutschen O ...
Peter Tschaikowski
03.12.2004 (2004/2005)
Objekttyp Inszenierung
Carl Maria von Weber
12.04.2009 (2008/2009)
Objekttyp Inszenierung
Joseph Haydn
19.05.2000 (1999/2000)
Objekttyp Inszenierung
Carl Maria von Weber
20.10.2007 (2007/2008)
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Claude Debussy
01.02.1981 (1980/1981)
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