Skip to main content
ObjektnummerFM.Film.3086

BLAUE ENGEL, DER

Titel EnglischBlue Angel, The
Sonstiger TitelProfessor Unrat
Drehbuch (1890 - 1942)
Musik (1896 - 1976)
Fachliche Beratung (DE, 1896 - 1977)
Produzent*in (1889 - 1966)
Datierung1930
BeschreibungProfessor Immanuel Rath, ein einsamer, geistig hochstehender und liebesarmer Gymnasiallehrer, ist von seinen Schülern wegen seiner Strenge gefürchtet, von seinen Mitbürgern aber seiner Lauterkeit wegen sehr geachtet. Eines Tages entdeckt er, daß einige seiner Schüler in den späten Abendstunden heimlich das Hafen-Varietè "Der blaue Engel" besuchen, in dem die reizvolle und charmante Lola-Lola recht freizügig auftritt. Rath schnappt seine Schüler an Ort und Stelle, kann sich aber von nun an dem Einfluß und der Koketterie Lola-Lolas nicht mehr entziehen. Schließlich macht er ihr sogar einen Heiratsantrag, den sie überrascht und sehr erstaunt annimmt. Als Ehemann einer Tingel-Tangel-Künstlerin ist Rath für die Stadt und vor allem seine Schule nicht mehr tragbar. Er schließt sich der Künstlertruppe an. Der Direktor der Truppe zwingt ihn zu einer unwürdigen Rolle in seinem Ensemble, während Lola-Lola dem Drängen des Artisten Mazeppa nachgibt. Eines Tages gastiert die Truppe wieder in Raths Heimatstadt. Hier muß Rath in der Rolle des "dummen August" auftreten. Der Wahnsinn bricht in ihm aus. Er verläßt das Etablissement, kehrt zurück in seine alte Schule, in sein Klassenzimmer und wird wenig später vom Pedell tot an seinem Katheder sitzend aufgefunden.
(aus: Ulrich J. Klaus: Deutsche Tonfilme 1, Jahrgang 1929/39, Berlin-Berchdesgaden, 1988)

Heinrich Mann arbeitete an der ersten Drehbuchfassung mit. Sie fand später keine Verwendung. Von diesem Film wurden auch Stummfilmfassungen mit deutschen und französischen Zwischentiteln hergestellt.
(Quelle: Filmmuseum Düsseldorf)

"Der Gymnasialprofessor Rath entdeckt, dass seine Schüler das moralisch anrüchige Lokal 'Der blaue Engel' besuchen. Voller Empörung stellt er dort die Sängerin Lola Lola zur Rede. Doch schon bei der ersten Begegnung erliegt er ihren Reizen. Nach einem zweiten Besuch verbringt er die Nacht in ihrem Bett. Nicht ohne Folgen: Am Morgen danach wird er von den Schülern als 'Unrat' verhöhnt. Dem Schuldirektor gegenüber verteidigt er sein Liebesverhältnis und - wird entlassen. Erst viel zu spät merkt der Professor, dass ihn seine Liebe zu Lola zielsicher ins Verderben führt..." (Text auf DVD-Hülle)

"Die Tragödie eines pedantischen Gymnasialprofessors am Ende des 19. Jahrhunderts, der sich durch die Leidenschaft für eine Tingeltangel-Sängerin lächerlich macht und sich schließlich zugrunde richtet. Erschütternde Charakterstudie von Emil Jannings und Ausgangspunkt für Marlene Dietrichs Weltkarriere als Vamp in Sternbergs kongenialer, wenn auch literarisch nicht exakter Verfilmung von Heinrich Manns 'Professor Unrat'."
(fd, Band A - C, S. 579)
Klassifikation(en)
Produktionsland
FilmgenreMusikfilm
FilmgenreDrama (Film)
Literatur/Quellennach dem Roman "Professor Unrat" von Heinrich Mann
Abteilung FM Filme
Programmheft "Cavalleria Rusticana, I Pagliacci" von Pietro Mascagni und Ruggero Leoncallo. Pre ...
Pietro Mascagni
14.02.2003 (2002/2003)
Objekttyp Inszenierung
Pietro Mascagni
23.03.1973 (1973/1974)
Objekttyp Inszenierung
Pietro Mascagni
02.02.2008 (2007/2008)
Programmheft zu "Heute Abend: Lola Blau" von Georg Kreisler. Gelsenkirchen, 13.2.2.2015 (2014/2 ...
Georg Kreisler
13.02.2015 (2014/2015)
[[missing key: :media.image-unavailable-label]]
Rainer Werner Fassbinder
1981
Programmheft zu "Heute Abend: Lola Blau" von Georg Kreisler. Gelsenkirchen, 13.2.2.2015 (2014/2 ...
Musiktheater im Revier <Gelsenkirchen>
2015
[[missing key: :media.image-unavailable-label]]
Hermann Heinrich Raths
1971
[[missing key: :media.image-unavailable-label]]
Rainer Werner Fassbinder
1982
[[missing key: :media.image-unavailable-label]]
Max Ophüls
1955
Bei Teilen der auf d:kult online zugänglich gemachten Objekte handelt es sich um historische Dokumente, die verletzende Sprache, herabwürdigende und diskriminierende Begriffe und Botschaften enthalten können. Die Institutionen des Verbundes tragen die Verantwortung für die auf der Sammlungsplattform d:kult online gezeigten Inhalte und sind bemüht um einen sensiblen Umgang mit den online präsentierten Inhalten. Ich stimme zu