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Aristide Maillol
Harmonie, 1953
Harmonie
Aristide Maillol
Harmonie, 1953
Aristide Maillol Harmonie, 1953
© Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf
ObjektnummerKA.SB81

Harmonie

GesamttitelHeinrich-Heine-Denkmal
ObjektbezeichnungPlastik
Bildhauer*in (1861 - 1944)
Dargestellt (1797-1856)
Patenschaft (geboren 1946)
Datierung16.5.1953
Material/TechnikBronze (Statue/Relief), Euville-Kalkstein (Architektonische Einfassung)
BeschriftungenDAS SICHTBARE WERK SPRICHT HARMONISCH DEN UNSICHTBAREN GEDANKEN AUS, DAHER IST AUCH LEBEKUNST DIE HARMONIE DES HANDELNS UND UNSERER GESINNUNG (Inschrift an der Treppenwange)
HEINRICH HEINE GEWIDMET VON BÜRGERN DIESER STADT (Blei-Inschrift auf der Mauer seitlich der Bronzeplastik)
BeschreibungDie Bronzestatue "Harmonie" ist das letzte Werk des Bildhauers Aristide Maillol. Der Titel ist möglicherweise posthum. Diese Arbeit vereint summarisch Ruhe, Kraft, Harmonie, also die Ausdruckswerte, die Maillols Oeuvre bestimmen.
Durch die Wiedergabe im klassischen Kontrapost (Unterscheidung zwischen Standbein und Spielbein) ruft dieser Torso in seiner Nacktheit Erinnerungen an antike Darstellungen wach. Vor allem die Gestaltung der Frisur lässt an antike Venustypen denken. Zwischen 1940 und 1944 schuf Maillol mehrere Fassungen dieser unvollendet gebliebenen Arbeit, z.B. ohne Kopf.
Dina Vierny, die mit 15 Jahren Bekanntschaft mit dem Künstler machte, stand Modell für diese Skulptur. Sie war eine große Stütze für den alten Bildhauer, ordnete seine Zeichnungen, war nach seinem Tod Nachlassverwalterin und später Gründerin des Musée Maillol in Paris.
Der Ankauf kam durch Vermittlung des Bildhauers Arno Breker zustande. Breker hatte durch seine Fürsprache bei der deutschen Besatzungsmacht Dinas Haftentlassung bewirkt. Dina war wegen Beihilfe zur Flucht von den Nationalsozialisten verhaftet worden.

"Harmonie" ist Teil des Heine-Ehrenmals auf dem Napoleonsberg. Den Entwurf der Gesamtanlage und des bronzenen Heine-Reliefs hatte der Bildhauer Ivo Beucker übernommen.
Das Werk Maillols gehört zu den wertvollsten Objekten der Stadt Düsseldorf im öffentlichen Raum.

Rita Schulze Vohren
Klassifikation(en)
Öffentlicher Standort
Fundorte
    • Lage: Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Straßenverzeichnis Düsseldorf
Copyright Digitalisat© Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf

Kunst im öffentlichen Raum

D:kult online präsentiert die Kunst im öffentlichen Raum der Landeshauptstadt Düsseldorf! Dieses digitale Verzeichnis hat zum Ziel, alle Kunstwerke, Brunnen und Denkmäler aufzuführen, die sich über das gesamte Düsseldorfer Stadtgebiet verteilen. Noch ist diese Übersicht nicht vollständig, sie wächst stetig indem sie fortwährend ergänzt, erweitert und aktualisiert wird. Nicht in jedem Fall konnten Angaben zu Werken bzw. Werkstandorten aus den dafür genutzten Quellen verifiziert oder aktualisiert werden. Gerne nehmen wir Korrekturen und Aktualisierungen vor und freuen uns über Hinweise unter: dkult.info@duesseldorf.de.
Willy Meller
Gänsebrunnen, 1956
Willy Meller
1956
Hl. Matthäus
Arno Breker
12.7.1931 (Enthüllung)
Frédéric Coubillier, Industriebrunnen, 1913 /1939
Frédéric Coubillier
1913/1939
Clemens Buscher, Andreas-Achenbach-Denkmal, 1905
Clemens Buscher
1905
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Willi Hoselmann
23.9.1947
Otto Pankok
Mahnmal "Ehra", 1997
Otto Pankok
1997
Innere Festigung
Jupp Rübsam
1.9.1928/1978
Heiliger Onuphrius
Michel Erhart
nach 1491
Otto Herbert Hajek, Farbwege - Oberpostdirektion Düsseldorf, 1973-1977
Otto Herbert Hajek
1973–1977
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