ObjektnummerTMIN_2024-2025 Düsseldorf2
Romeo und Julia
Untertitelfrei nach William Shakespeare
Vorlage von
William Shakespeare
(1564 - 1616)
Übersetzer*in
Thomas Brasch
(1945 - 2001)
Theater
Düsseldorfer Schauspielhaus
(gegründet 1951)
Regie
Bassam Ghazi
(geboren 1974)
Bühnenbild
Paulina Barreiro
Kostüm
Maria Lucía Otálora
(geboren 1994)
Choreograph*in
Ronni Maciel
(geboren 1976)
Videokünstler*in
Viktoria Gurina
(geboren 2001)
Licht
Konstantin Sonneson
Musik
Masha Shafit
(Musikalische Mitarbeit) (geboren 1993)
Dramaturgie
Birgit Lengers
(geboren 1970)
Schauspieler*in
Layan Baker
Schauspieler*in
Mina Gamoori
Schauspieler*in
Alrun Juman Göttmann
(geboren 2008)
Schauspieler*in
Kristina Karst-El Scheich
Schauspieler*in
Carolin Wilhelmine Müller
Schauspieler*in
Zoltán Selo
(geboren 2007)
Schauspieler*in
Ylber Zaimi
Schauspieler*in
Masha Shafit
(geboren 1993)
Schauspieler*in
Lou Magnus Heckhausen
Schauspieler*in
Kim Phan Thien
Schauspieler*in
Eli Aliashvili
Schauspieler*in
Béla Karl Ternes
Schauspieler*in
Violeta Mikic
(geboren 1963)
Schauspieler*in
Christian Schwarz-Schier
Schauspieler*in
Beate Söhngen
Schauspieler*in
Sebastian Tessenow
(geboren 1985)
Datierung13.09.2024 (2024/2025)
BeschreibungInhalt:Bei Shakespeare verlieben sich Romeo und Julia, Kinder aus verfeindeten Häusern (Capulet und Montague) in Verona. Die Geschichte endet tragisch: die Verliebten sind tot und die verfeindeten Familien versöhnen sich am Grab ihrer Kinder.
In dieser Version verweigern sich die Beteiligten - sie wollen sich nicht opfern, weder für einen lange gehegten Hass, dessen Grund niemand mehr kennt, noch für eine junge Liebe oder die Häuser, aus denen sie stammen.
Wo spielt dieser Konflikt in der Gegenwart, im Jahr 2024? Wofür stehen die beiden Häuser? Hier gibt es keine Einigkeit im Ensemble. Einige müssen über die toten Kinder sprechen, in Israel und Gaza, andere über die Spaltung hier in Deutschland, den Hass im Netz oder das Erwartungskorsett der Eltern. Und einige wollen einfach Theater spielen und Shakespeares Drama erzählen. Aber alle glauben an die revolutionäre Kraft der Liebe als größte Ressource, als letzte Rettung. Inmitten der Zerstörung greifen sie in den großen Fundus, spielen Alternativen durch, suchen Auswege.
Quelle: https://www.dhaus.de/programm/a-z/romeo-und-julia/ [Stand: Dezember 2024]
Klassifikation(en)
Spielstätte
KlassifizierungSprechtheater
KlassifizierungNeuinszenierung
Institution
Theatermuseum & Dumont-Lindemann-Archiv
Abteilung
TM Inszenierung