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Seiôbo

NameNetsuke
Datespätes 18. Jahrhundert
MediumBuchsbaum
DimensionsHöhe: 9,4 cm
DescriptionSeiôbo (chin. Xiwangmu) ist die legendäre daoistische Feengöttin, die "Königinmutter des Westens". Sie residierte mit ihren fünf Dienerinnen in einem sagenumwobenen Palast mit Jaspis-Terrasse in den Kunlun (jap. Konron)-Bergen in West-China. In ihrem Park wuchsen Pfirsichbäume, die nur alle dreitausend Jahre Früchte trugen und deren Verzehr Unsterblichkeit verlieh. Mit diesen Früchten, sieben an der Zahl, besuchte sie der daoistischen Überlieferung nach 110 v. Chr. den Kaiser Wudi (jap. Kan no Butei) und hielt für die Unsterblichen Feste ab, bei denen sie diese Früchte servierte. Seiôbo wird in prächtiger Tang-zeitliche Kleidung und mit reichem, von einem Phönix bekrönten Kopfschmuck dargestellt. Sie oder ihre Dienerin trägt einen Pfirsichzweig bzw. eine Schale mit Pfirsichen, die immerwährendes Leben verheißen.

Patrizia Jirka-Schmitz, aus: The World of Netsuke. The Werdelmann Collection at the museum kunst palast Düsseldorf, hrsg. v. Barbara Til, museum kunst palast Düsseldorf, Stuttgart 2005, S. 27, Kat. 34
KlassifizierungNetsuke
SchlagwortChinesische Unsterbliche
Exhibition HistorySeit 2008
Präsentation von ausgewählten Objekten in der ständigen Sammlung, Stiftung Museum Kunstpalast, Düsseldorf
Düsseldorf 2009
Ausgewählte Objekte in der Ausstellung Seitenwechsel, museum kunst palast, Düsseldorf, 2009
Düsseldorf 2005-2008
Präsentation in der ständigen Sammlung des museum kunst palast, Düsseldorf, 2005-2008
Düsseldorf 1990
Netsuke. Japanischer Gürtelschmuck des 18. bis 20. Jahrhunderts aus einer westdeutschen Privatsammlung, im Kunstmuseum Düsseldorf, 1990
Published ReferencesAK Düsseldorf 1994
Netsuke. Japanischer Gürtelschmuck des 18. bis 20. Jahrhunderts, Kunstmuseum Düsseldorf, hrsg. v. Kunstmuseum Düsseldorf und Autoren, Düsseldorf, 1994, S. 67, Kat. 60.

BK Düsseldorf 2005
The World of Netsuke. The Werdelmann Collection at the museum kunst palast Düsseldorf, hrsg. v. Barbara Til, museum kunst palast Düsseldorf, Stuttgart 2005, S. 27, Kat. 34.
Object numberP 2005-34
ProvenanceSchenkung Prof. Dr. Bruno Werdelmann