Objekte von: Gerald Alexander Held
Alexander Held war während seiner Schulzeit Solosänger bei den Regensburger Domspatzen und ein talentierter Fußballspieler, der mit dem Fußballclub TSV 1860 München fünfmal die Jugendmeisterschaften gewann.
Held absolvierte seine Schauspielausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule in München.
1980 erhielt er sein erstes Engagement bei den Münchener Kammerspielen. Weitere Engagements am Staatsschauspiel Hannover, der Freien Volksbühne Berlin (bis 1994), ab 1993 dem Theater Basel und den Salzburger Festspielen folgten.
1981 gab Held in der Folge "Das sechste Streichholz" der Krimiserie Derrick sein Kameradebüt. Nach einer weiteren Gastrolle in der Krimiserie 1983 war er auch in der Fernsehserie Weißblaue Geschichten zu sehen.
1993 wurde er von Regisseur Klaus Emmerich in Morlock erstmals für einen Fernsehfilm besetzt. Seitdem hat er in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen mitgewirkt.
Wohl auch aufgrund der markanten Stimme, der Fähigkeit, seinen Figuren eine Doppelgesichtigkeit zu geben, die hintergründig leise eine gefährliche Unberechenbarkeit ausstrahlt, und seiner akkuraten, scharfen Aussprache verkörperte Held mehrmals NS-Funktionäre, war aber auch in der Rolle von Nazi-Gegnern zu sehen.
Des Weiteren verkörperte er den Bundesanwalt Siegfried Buback gleich in zwei Produktionen: 2008 im Kino-Film Der Baader Meinhof Komplex sowie 2014 im Fernsehfilm Die Spiegel-Affäre.
Von 2003 bis 2009 wirkte er in der Sat.1-Serie Der Bulle von Tölz mit Ottfried Fischer mehrmals als ein SPD-Bundestagsabgeordneter mit, der meist das Nachsehen gegenüber seinen Gegnern von der „bayerischen Einheitspartei“ hat.
Es folgten weitere Rollen in Film und Fernsehen.
Quelle und weiterführende Informationen s. https://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_Held [Stand: Dezember 2024]