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Stellvertretendes Bild für "Erstcheck" im Aquazoo Löbbecke Museum

"Erstcheck" im Aquazoo Löbbecke Museum

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Das Aquazoo Löbbecke Museum hat seine ethnografischen Objekte einem „Erstcheck“ unterzogen. Ziel des sechsmonatigen Projektes war es, die Herkunft der Objekte zu bestimmen und Hinweisen auf koloniale Provenienzen nachzugehen. Zu den 75 untersuchten Gegenständen gehören Skulpturen, Schmuck, Waffen, Instrumente sowie Behältnisse wie Schalen und Körbe. Ein größerer Teil der Objekte stammt aus Kamerun. Sie gelangten sehr wahrscheinlich 1936 im Zuge eine Expedition nach Düsseldorf, die der ehemalige Museumsdirektor Horst Sieloff (1895–1971) leitete. Auch Masken aus Sri Lanka, Schmuckstücke aus Ozeanien und weitere Waffen und Behälter afrikanischen Ursprungs kamen bis in die 1970er Jahre in das Löbbecke-Museum. Alle untersuchten Objekte sind mit dem aktuellen Forschungsstand (Dezember 2024) über d:kult online öffentlich zugänglich. Finanziert wurde der Erstcheck vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie in der Datenbank Proveana
Bei Teilen der auf d:kult online zugänglich gemachten Objekte handelt es sich um historische Dokumente, die verletzende Sprache, herabwürdigende und diskriminierende Begriffe und Botschaften enthalten können. Die Institutionen des Verbundes tragen die Verantwortung für die auf der Sammlungsplattform d:kult online gezeigten Inhalte und sind bemüht um einen sensiblen Umgang mit den online präsentierten Inhalten. Ich stimme zu