Theatermuseum & Dumont-Lindemann-Archiv
Das Dumont-Lindemann-Archiv ging aus dem 1938 gegründetenen privaten Theaterarchiv des "Schauspielhaus Düsseldorf (Dumont-Lindemann)" hervor. 1947 ging dieses Archiv durch die Stiftung von Gustav Lindemann in den Besitz der Stadt Düsseldorf über. Mit der zunehmenden Ausstellungs- und Vermittlungsarbeit seit den 1980er-Jahren rückte der museale Aspekt in den Vordergrund und drückte sich in dem dann verwendeten Namen Theatermuseum aus.
Seit 2022 wurde die Benennung "Dumont-Lindemann-Archiv" zum Namen Theatermuseum ergänzt, um an die Entstehung des Kulturinstituts und den Kernbestand seiner Sammlung auch im Namen zu erinnern.
Das Theatermuseum ist die einzige selbstständige Institution in Deutschland für die Dokumentation der darstellenden Künste in kommunaler Trägerschaft.
Die Schwerpunkte der Sammlung, Forschung und Dokumentation und Ausstellungen liegen in der Düssedorfer und nordrhein-westfälischen Theatergeschichte und Theaterszene sowie im Theater der Moderne: Höfisches Theater und Kurfürstliche Oper im 16. und 17. Jahrhundert, Bergisches Deutsches Theater unter J. G. Wohlbrück 1805-1813, Immermanns "Musterbühne" 1834-1837, Düsseldorfer Stadttheater im 19. und 20. Jahrhundert, Schauspielhaus Düsseldorf unter Dumont-Lindemann, Düsseldorfer Schauspielhaus unter Gustaf Gründgens und Karl Heinz Stroux bis zur Gegenwart, Deutsche Oper am Rhein seit der Gründung 1956, Kom(m)ödchen, Kammerspiele, Boulevardtheater, Freies Theater, Theaterfestivals, Rheinisches Marionettentheater Zangerle.
Das Theatermuseum hat zwei Standorte (Jägerhofstraße und Merowingerstrasse) und zwei Depots.
Quelle: Theatermuseum & Dumont-Lindemann-Archiv