Emil Fischer
Geboren in Iserlohn als Sohn eines Musiklehrers; 1904 Übersiedlung mit seinen Eltern nach nach Duisburg-Meiderich; Besuch des Realgymnasiums in Mülheim, dann des Gymnasiums in Oberhausen; früher Musikunterricht, u.a. 1913-1915 Ausbildung zum Pianisten am Konservatorium der Musik Holtschneider-Diehl, Mülheim; 1918-1919 tätig in der Kapelle Joseph Weintraub in Düsseldorf, weitere Ausbildung im dortigen Brahms-Konservatorium; 1917 zum Kriegsdienst herangezogen, 1918 als Kriegsversehrter entlassen; 1923 bestand er das Musiklehrer-Lehrerexamen; danach privater Unterricht in Düsseldorf; daneben 1934-1945 Leiter des Werksorchesters der Schiess AG, Düsseldorf; 1941-1942 und 1944-1945 zur Wehrmacht eingezogen und jeweils aus gesundheitlichen Gründen entlassen; nach dem Krieg weiterhin als privater Musiklehrer für Klavier, Xylophon, Theorie und Musikwissenschaften tätig; Komponist zahlreicher ungedruckter Werke.