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Arita-Schale (Alt-Imari)

Objektbezeichnung: Schale

Objektbeschreibung:
Diese aus der frühen Edo-Zeit (1603 bis 1868) stammende craquelierte Arita-Porzellanschale mit geschweiftem Rand zeigt ein perspektivisch verschobenes, um den runden Schalenrand geführtes chinesisches Landschaftsmotiv mit einem von Lotusblüten dekorierten Gewässer, welches von einem felsigen Uferbereich mit Bäumen, Büschen und blühenden Pflanzen begrenzt wird.

Auf der Unterseite der Schale befinden sich fünf Brandstützen-Narben sowie eine Signatur.

Diese Arita-Porzellanschale gehört zur frühen Imari-Porzellankunst. Sie wird als solche bezeichnet, weil der Verladehafen für die in alle Welt importierten Arita-Porzellane Imari hieß. Heute ist Imari eine Stadt in der Präfektur Saga auf der japanischen Insel Kyushu.

Die Porzellanschale ist im sogenannten Kakiemon-Stil geschaffen worden. Dieser zeichnet sich durch eine aquarellartige, fast skizzenhafte und asymmetrische Bemalung sowie durch große unbezeichnete Flächen aus. Der Name ist von der Familienmanufaktur des Kakiemon Sakaida (1596 bis 1666) nahe der Stadt Arita, in der Provinz Hizen hergeleitet, die diesen Stil pflegte und der selbst in Europa kopiert wurde.

W. Alberg
Diese aus der frühen Edo-Zeit (1603 bis 1868) stammende craquelierte Arita-Porzellanschale mit geschweiftem Rand zeigt ein perspektivisch verschobenes, um den runden Schalenrand geführtes chinesisches Landschaftsmotiv mit einem von Lotusblüten dekori …

Künstler: Unbekannt

Maße:
H 3,4, D 21cm
Material/Technik:
Porzellan mit blauem Überglasdekor auf weißen Grund im Kakiemon-Stil.

Datierung: circa 1700

Entstehungsort: Japan

Institution: Museum Kunstpalast (MKP Skulptur/Angewandte Kunst)

Objektnummer: mkp.P 2005-1081

Provenienz:
Schenkung von Prof. Dr. Dr. h. c. Bruno Werdelmann, Ratingen, 25.10.2004

Schlagwort: Porzellan

Schlagwort: Schale

Schlagwort: Landschaft

Permalink: http://www.duesseldorf.de/dkult/DE-MUS-038015/428208