Skip to main content
ObjektnummerFM.Film.43275

TURM, DER

Datierung2012
BeschreibungDresden zwischen 1982 und 1989: Eine Familie aus bildungsbürgerlichem Milieu erlebt den sich schleichend vollziehenden gesellschaftlichen und politischen Wandel in der DDR. Ihr Oberhaupt ist ein erfolgreicher Chirurg mit großen Ambitionen, aber einem heiklen Doppelleben, sein Bruder ist ein Verlagslektor mit latent regimekritischer, aber allzu ängstlicher Grundhaltung, während der Sohn des Chirurgen verzweifelt nach einem eigenen Weg angesichts der Dominanz des Vaters und der staatlichen Erfordernisse sucht. Die aufwändig inszenierte (Fernseh-)Verfilmung des Romans von Uwe Tellkamp beschreibt die Umbrüche gegen Ende des DDR-Regimes und ihre Auswirkungen auf das Privatleben. Überzeugend gespielt, gelingen einige intensive Momente, insgesamt aber werden die in der literarischen Vorlage ebenso detailreich wie kunstvoll ausdifferenzierten Schicksale auf einen konventionellen "Event-Film" reduziert, der sich immer weiter vom Roman entfernt und gegen Ende in plakative Chiffren vom Tag des Mauerfalls einmündet. - Ab 12.
(fd / cinOmat)

















Klassifikation(en)
Produktionsland
FilmgenreTV-Film
Literatur/QuellenUwe Tellkamp (Roman)
Abteilung FM Filme
[[missing key: :media.image-unavailable-label]]
Heiner Müller
24.03.1990 (1989/1990)
[[missing key: :media.image-unavailable-label]]
Leander Haußmann
1999
[[missing key: :media.image-unavailable-label]]
Rosa von Praunheim
1993
Cover des Bandes "Sarajewo 96", Eremiten-Presse 1996
Ingrid Bachér
1996
[[missing key: :media.image-unavailable-label]]
Frank Beyer
1983
Schriftstellernachlässe
Peter Maiwald
1967-1976
[[missing key: :media.image-unavailable-label]]
Roman Polanski
2013
Programmheft "Gertrud" von Einar Schleef. Premiere am 18.10.2003 im Kleinen Haus, Düsseldorfer  ...
Einar Schleef
18.10.2003 (2003/2004)
Bei Teilen der auf d:kult online zugänglich gemachten Objekte handelt es sich um historische Dokumente, die verletzende Sprache, herabwürdigende und diskriminierende Begriffe und Botschaften enthalten können. Die Institutionen des Verbundes tragen die Verantwortung für die auf der Sammlungsplattform d:kult online gezeigten Inhalte und sind bemüht um einen sensiblen Umgang mit den online präsentierten Inhalten. Ich stimme zu