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Max Kratz
Messezeichen, 1962
Messezeichen
Max Kratz
Messezeichen, 1962
Max Kratz Messezeichen, 1962
© Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf
ObjektnummerKA.SB413

Messezeichen

ParalleltitelRadschläger
ParalleltitelDüssel-Schwingen
ParalleltitelStählerne Schwingen
ParalleltitelPylon
ObjektbezeichnungPylon
Bildhauer*in (1921 - 2000)
Ausführung
Besitzer*in
Datierung1962/1994
Material/TechnikV2A-Stahl
MaßeHöhe: 36 m, Gewicht: 30 t
BeschreibungVor dem Düsseldorfer Flughafen in einer kleinen Grünanlage zwischen dem Parkhaus und der Hochstraße zum Abfluggebäude steht das 36 m hohe und rund 30 t schwere Edelstahlobjekt des Düsseldorfer Künstlers Max Kratz. Durch seine Größe und das glänzende Material hat das Werk eine starke Präsenz und ist vielen Düsseldorfern bekannt. Bis zum Beginn der 90er Jahre war das Objekt vor der - inzwischen abgerissenen - Stadthalle an der Fischerstraße platziert.
Die einfache V-Form lässt viele Assoziationen zu, die alle mit Dynamik zu tun haben. Die Vorstellung eines stilisierten Radschlägers, des Düsseldorfer Wahrzeichens, erfüllt das Werk formal ebenso wie die eines Vogels, der die Schwingen zum Abflug ausbreitet. Daher liegt auch die Verbindung zum Flugverkehr nahe, was unter anderem die Wahl des jetzigen Standortes beeinflusst hat.
Die Innenseiten der beiden Flügel weisen eine Linienstruktur auf, während die Außenseiten mit glänzenden, silbrigen Edelstahlplatten belegt sind, auf denen sich das Sonnenlicht oder die Nachtbeleuchtung des Flughafens spiegelt und die Flächen dadurch zusätzlich dynamisiert. Die linearen Strukturen der Innenseiten vermitteln dagegen Stabilität.
Das Objekt mit den zahlreichen, durch den Volksmund geprägten Titeln (Radschläger, Düssel-Schwingen, Stählerne Schwingen) ist ein Werk des Bildhauers und Hochschullehrers Max Kratz, dessen unverwechselbarer Stil kubistische und expressionistische Einflüsse aufweist. Er galt als besonders experimentierfreudiger Künstler vor allem in Bezug auf die Wahl seiner Materialien.
Der gelernte Goldschmied und Absolvent der Düsseldorfer Kunstakademie arbeitete seit 1950 als freischaffender Künstler in Düsseldorf und lehrte zunächst an der Folkwang-Schule und später an der Gesamthochschule in Essen Bildhauerei.
In vielen Stadtteilen Düsseldorfs ist Max Kratz mit Werken im öffentlichen Raum vertreten; 1956 sorgte seine erste Auftragsarbeit für die Stadt, die Türgriffe am Eingang der neuen Stadtkasse, für Aufsehen, weil sie die Thematik der "leeren" Hände allzu deutlich bildhaft formulieren.

Jeannette Petersen
Klassifikation(en)
Öffentlicher Standort
Straßenverzeichnis Düsseldorf
Straßenverzeichnis Düsseldorf
Straßenverzeichnis Düsseldorf
Copyright Digitalisat© Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf

Kunst im öffentlichen Raum

D:kult online präsentiert die Kunst im öffentlichen Raum der Landeshauptstadt Düsseldorf! Dieses digitale Verzeichnis hat zum Ziel, alle Kunstwerke, Brunnen und Denkmäler aufzuführen, die sich über das gesamte Düsseldorfer Stadtgebiet verteilen. Noch ist diese Übersicht nicht vollständig, sie wächst stetig indem sie fortwährend ergänzt, erweitert und aktualisiert wird. Nicht in jedem Fall konnten Angaben zu Werken bzw. Werkstandorten aus den dafür genutzten Quellen verifiziert oder aktualisiert werden. Gerne nehmen wir Korrekturen und Aktualisierungen vor und freuen uns über Hinweise unter: dkult.info@duesseldorf.de.
Max Kratz
Lesende, 1956
Max Kratz
1956/1957
Gerda Kratz, Mutter Ey, 1985
Gerda Kratz
1985
Gereon Lepper
Windobjekt, 1992
Gereon Lepper
1992
Alfred Zschorsch
Radschlägerbrunnen, 1954
Alfred Zschorsch
1954
Titelblatt, Düsseldorfer Monatshefte
Provenienz: ULB Düssseldorf
Lorenz Clasen
1847-1858
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Max Kratz
1869/1913/1954
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Max Kratz
1967
Nachlassbibliotheken
Die Zeit - Wochenzeitung für Politik, Wirtschaft, Wissen, Kultur und Leben <Hamburg>
1926-2010
Frau am Fenster
Peter Schwingen
ca. 1837
Brief 5 - vermutlich 4. September 2013 Louise Dumont an Gustav Lindemann, Seite 1
Louise Dumont
vermutlich 4. September 1904
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