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Angelika Freitag, Fokus, 1993
Fokus
Angelika Freitag, Fokus, 1993
Angelika Freitag, Fokus, 1993
© Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf
Object numberKA.SB155

Fokus

NameFigur
Bildhauer*in (geboren 1952)
Date3.9.1993
MediumBronze
DescriptionEin häufig thematisiertes Motiv der Kunst- und Kulturgeschichte ist das Verhältnis von Mensch und Pferd. Auf Bildern der jungsteinzeitlichen Höhlenkunst sind Pferde zum Beispiel im Kontext von Zeichen dargestellt, deren Bedeutung bis heute unklar ist. Als geschnitzte Enden sogenannter Speerschleudern besaßen Pferde Jagd- und Fetischfunktionen.
Im klassischen Griechenland wurde der Sonnenwagen tagtäglich von Pferden über das Firmament gezogen und als mächtiger Träger des allmächtigen Herrschers war die Skulptur auf dem römischen Kapitol Vorbild eines jeden späteren Reiterbildnisses.
Heutzutage stehen Pferde stoisch in Transportanhängern und werden von PS-starken Automobilen zu Wochenendturnieren kutschiert.
Möglicherweise ist diesem Wandel des Stellenwertes der ehemaligen Garanten von Macht und Mobilität ja das Loch geschuldet, das die Bildhauerin Angelika Freitag ihrem Bronzestandbild in den Leib geschnitten hat. In einem Statement zu ihrer Arbeit formuliert die Künstlerin: "Das Tier, oft dargestellt in stiller Zuständlichkeit als ursprüngliches, kreatürliches Wesen, hat Spiegelfunktion einer unverfälschten Natur des Menschen."

Johannes auf der Lake
Classifications3D Kunst - Skulptur
Straßenverzeichnis Düsseldorf
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Copyright Digitalisat© Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf

Kunst im öffentlichen Raum

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