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Helene Lange

Andere Namen
  • Helene Lange
1848 - 1930
GeschlechtWeiblich
BiographieHelene Lange lebte nach dem Tod ihrer Eltern in einem Pfarrhaus, dann als au pair in einem Internat in Petit Chateau (Elsass). Sie unterrichtet dort und kann gleichzeitig an allen dort angebotenen Lehrveranstaltungen teilnehmen. Nach einer Tätigkeit als Erzieherin in Osnabrück geht sie nach Berlin und macht dort das Lehrerinnenexamen.

Danach engagiert sie sich für die Emanzipation von Mädchen und Frauen durch Bildung, unterrichtet an Höheren Mädchenschulen in Berlin und gibt Vorbereitungskurse für Frauen, die Abitur machen wollen. Sie engagiert sich politisch in verschiedenen Vereinen, die sich für Frauenrechte einsetzen, berät in Fragen der Schulbildung für Mädchen, ist publizistisch tätig.

Im 1. Weltkrieg unterstützt sie den Nationalen Frauendienst, gründet in Hamburg die Soziale Frauenschule, wird 1919 für die Deutsche Demokratische Partei in die Hamburger Bürgerschaft gewählt.

1920 kehrt sie nach Berlin zurück, erhält 1923 die Ehrendoktorwürde für Staatswissenschaften an der Universität Tübingen und 1928 die große preussische Staatsmedaille.

Quelle und weitere Informationen: https://www.dhm.de/lemo/biografie/helene-lange [Stand: September 2014]
SterbeortBerlin
GeburtsortOldenburg
GND-Nummer11856935X
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