Wolfgang Kieling
- Wolfgang Kieling
1924 - 1985
Kieling wuchs bei seinem Stiefvater, einem Schneidermeister, auf und nahm bereits mit sechs Jahren als Kindersopran seine erste Schallplatte auf. Es folgte eine Karriere im Kinderfunk. Sein Debüt auf der Leinwand hatte er 1936 in Veit Harlans Film Maria, die Magd. Nach einer Schauspielausbildung bei Albert Florath bekam er erste Theaterengagements.
Unter anderem war Wolfgang Kieling in der Spielzeit 1941/42 beim erst wenige Jahre zuvor neu gegründeten I. Landestheater der Mark Brandenburg in Luckenwalde, einem als Wanderbühne bezeichneten Ensemble. Das bedeutete, neben Auftritten in der Heimspielstätte konkret viele Abstecher und sehr viele Gastspiele in ganz Brandenburg und angrenzenden Regionen zu geben. Im Zweiten Weltkrieg leistete er Kriegsdienst, wurde verwundet und blieb bis 1949 in sowjetischer Kriegsgefangenschaft.
Anschließend spielte er Theater, zunächst in West-Berlin, 1953 in Basel. Von 1954 bis 1957 war er in Produktionen der ostdeutschen DEFA zu sehen. Danach war er wieder in Westdeutschland tätig, 1960 erstmals auch in einer Fernsehproduktion. Internationale Beachtung erlangte er 1966 durch seine Rolle als Stasiagent in Alfred Hitchcocks Film Der zerrissene Vorhang.
1965 erhielt Kieling den Bundesfilmpreis in der Kategorie Bester Hauptdarsteller für seine Darstellung in dem Film Polizeirevier Davidswache."
Wikipedia(stand 17.2.2025)
"Wolfgang Kieling wurde am 16. März 1924 in Deutschland geboren. Er war Schauspieler und Regieassistent, bekannt für Der zerrissene Vorhang (1966), Polizeirevier Davidswache (1964) und Jeder stirbt für sich allein (1970). Er war mit Monika Gabriel, Gisela Uhlen, Jola Jobst und Johanna Kieling verheiratet. Er starb am 7. Oktober 1985 in der Bundesrepublik Deutschland."
IMDB(stand 17.2.2025)
GND-Nummer118821539
Nationalität: DE
DE, 1808–1881
Nationalität: DE
DE, geboren 1975
Nationalität: DE
DE, 1841–1911
Nationalität: DE
DE, 1884 - 1976
Nationalität: DE
DE, 1751 - 1829
Nationalität: DE
DE, geboren 1950
Nationalität: österreichisch
1904-1984