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Walter Gradenwitz

Andere Namen
  • Walter Gradenwitz
1897 - 1960
GeschlechtMännlich
BiographieGeboren in Wiesbaden, 1917 legte er am Realgymnasium sein Abitur ab, danach Kriegsdienst, zunächst als Sanitäter in einem Lazarett bei Straßburg, ab Juni 1918 als Frontsoldat; danach Studium der Theologie, wobei er in Kontakt mit der Lehre Rudolf Steiners kam; Mitbegründer der Christengemeinschaft, begründete Gemeinden in Wiesbaden und Mainz; anschließend war er in Pforzheim tätig und gründete schließlich eine Christengemeinde in Düsseldorf; wegen seiner jüdischen Abstammung ging er während des Nazi-Regimes in die Niederlande, zunächst nach Zeist, ab 1937 nach Rotterdam; während der deutschen Besetzung musste er einen Judenstern tragen, wurde aber wegen seiner arischen Frau nicht verfolgt; 1945-1950 war wieder erst in Zeist, dann in Arnheim tätig; danach wieder bis zu seinem Tod in Rotterdam.

Werke
Abend und Morgen (Lyrik) 1921
Weltpfingsten (Lyrik) 1928
Lazarus, ein Michael-Festspiel [1930]
Adams Kinder (Drama) 1932
Bileam und Pinchas (Drama) 1932
Ein Spiel von Urbeginn und Sündenfall 1932
Grab und Krippe (Spiel) 1934
Lebensweg, Amsterdam 1943
Die Erlösung des Dämons, 5 Bde. 1944-1959.


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