Skip to main content
Gewebefragment, 1615–25
Gewebefragment
Gewebefragment
Kunstpalast, Düsseldorf
ObjektnummerP 4225

Gewebefragment

ObjektbezeichnungStoff
Datierung1615–25
Material/TechnikSeide (Altas liseré)
Maße(H x B): 59,5 x 23 cm
BeschreibungIm 17. Jahrhundert bevorzugte die italienische Mustergebung die freie Anordnung kleiner Motive: einzelner oder kombinierter Blätter, Zweige oder Blüten, manchmal zu Sträußchen zusammengefaßt, vielfach miteinander verschlungen, wie bei diesem Muster, wobei durch die reihenweise vorgenommene Richtungsänderung der Motive, bisweilen auch durch eine unterschiedliche Farbgebung einzelner Blüten von der Eintönigkeit solcher kleinen Rapporte abzulenken versucht wurde. Seiden dieser Art sind als reine Kleiderstoffe anzusehen und werden häufig in der Malerei der Zeit abgebildet, unter anderem bei Frans Hals. Dessen in Berlin aufbewahrtes Bild "Amme mit Kind", das um 1620 entstand und auf dem das Kleid des Kindes aus einem vergleichbaren Streumusterstoff besteht, ist für die verhältnismäßig genaue Datierung unseres Musters hilfreich.
Die Bezeichnung "liseré" bezieht sich auf die Beteiligung des Grundschusses an der Mustergebung (hier in den Farben Gelbgrün, Lachsrosa und Weiß).
Brigitte Tietzel, aus: Führer durch die Sammlung 1. Kunstmuseum Düsseldorf, Düsseldorf 1985, S. 224, Nr. 409

EntstehungsortItalien
SchlagwortSeide
SchlagwortTextilien
Copyright DigitalisatKunstpalast, Düsseldorf
PublikationenFührer durch die Sammlung 1. Kunstmuseum Düsseldorf, Düsseldorf 1985, S. 224, Nr. 409
In Sammlung(en)
Institution Kunstpalast
ProvenienzEhemals Kunstgewerbemuseum Düsseldorf (1882-1927)
Gewebefragment
15. Jahrhundert
Gewebefragment
2. Hälfte 16. Jahrhundert
Gewebefragment
1. Hälfte 14. Jahrhundert
Gewebefragment
1. Drittel, 15. Jahrhundert
Gewebefragment
um 1760–65
Gewebefragment
1. Hälfte 18. Jahrhundert
Kasel
15. Jahrhundert
Buddha Shakyamuni in Meditationshaltung
Unbekannt
16./17. Jahrhundert
Figurenfries
Lambert Lombard
Mitte 16. Jahrhundert
Bei Teilen der auf d:kult online zugänglich gemachten Objekte handelt es sich um historische Dokumente, die verletzende Sprache, herabwürdigende und diskriminierende Begriffe und Botschaften enthalten können. Die Institutionen des Verbundes tragen die Verantwortung für die auf der Sammlungsplattform d:kult online gezeigten Inhalte und sind bemüht um einen sensiblen Umgang mit den online präsentierten Inhalten. Ich stimme zu